Finanzkrise in Deutschland: Wie sicher sind unsere Sparguthaben?
Angesichts weiterer drohender Bankenpleiten in Europa und bei uns sollte sich jeder einmal diese Frage stellen. Die Deutschen hatten bereits 2005 insgesamt ca. 4.260.000.000.000 Euro (das sind 4,26 Billionen oder 4.260 Milliarden oder 4,26 Millionen Millionen) an Finanzvermögen. Davon stecken ca. 35 % in Bankeinlagen und ca. 25 % in Versicherungen. Demgegenüber befinden sich Schätzungen zu Folge (die genaue Höhe ist scheinbar ein Staatsgeheimnis und niemandem so richtig bekannt) im Einlagensicherungsfonds zwischen 4 und 9 Milliarden Euro. Das sind bezogen auf die o. g. Bankeinlagen gerade einmal (und jetzt halten Sie sich bitte fest) 0,6 % (in Worten: nullkommasechs)...
Hier einige offizielle Daten zur Einlagensicherung:
Wie sicher ist das Geld auf der Bank?
Beim Thema Geldanlage sind viele Sparer angesichts der Finanzkrise vorsichtig geworden. Hoch im Kurs sind zurzeit Festgeld- oder Tagesgeldkonten. Doch die Frage bleibt: Wie sicher sind Spareinlagen, sollte eine Bank insolvent gehen?
Banken in Deutschland sind per Gesetz verpflichtet, Spareinlagen auch im Krisenfall zu garantieren. Das geschieht durch Sicherungsfonds. Allerdings nur zu 90 Prozent der Guthaben und maximal 20.000 Euro pro Sparer.
Sparkassen in einem Haftungsverbund
Darüber hinaus gibt es in Deutschland aber umfangreiche zusätzliche Sicherungssysteme. Kunden von Sparkassen können sich freuen. Alle Sparkassen bilden mit den Landesbausparkassen und Landesbanken einen Haftungsverbund. Damit sichern sie gegenseitig ihre Kundenguthaben in unbegrenzter Höhe. Und vor allem: Die Sicherungssysteme greifen bereits vor einer drohenden Insolvenz. So gab es in der Geschichte der Sparkassen noch keine Pleite. Ähnliches gilt für Genossenschaftsbanken, zu denen auch die Sparda-Banken und die Volks- und Raiffeisenbanken gehören. Auch sie sichern gegenseitig Kundeneinlagen zu 100 Prozent.
Geschäftsbanken zahlen in Einlagensicherungsfonds ein
Bei den Geschäftsbanken sieht es etwas anders aus. Die zahlen in den Einlagensicherungsfond des Bundesverbandes deutscher Banken ein. Damit werden Kundengelder über das gesetzliche Maß hinaus geschützt. Grundsätzlich sind so alle Spar- und sogenannte Sichteinlagen, aber auch Termingelder abgesichert. Das sind zum Beispiel Gelder auf dem Girokonto, einem Sparbuch, auf dem Festgeld- oder Tagesgeldkonto.
Wie hoch die Einlagen geschützt sind, hängt von der Größe der Bank ab. Es sind 30 Prozent vom Eigenkapital eines Kreditinstituts - mindestens 1,5 Millionen Euro. Übrigens Aktien und Aktienfonds sind nicht abgesichert, da die aber von der Bank im Regelfall nur verwaltet werden, kann man sie als Kunde im Insolvenzfall auf das Depot bei einem anderen Kreditinstitut übertragen.
Nicht alle Privatbanken sind im Einlagensicherungsfonds
Der Spargroschen scheint also sicher. Doch es gibt einen Haken: Die Teilnahme am Sicherungsfonds ist für Privatbanken freiwillig. Etwa jede zehnte Bank gehört ihm nicht an. Kunden sollten sich also informieren. Fragen Sie einfach bei Ihrer Bank nach. Außerdem können Sie sich beim Bundesverband deutscher Banken e.V. in Berlin informieren, welche Bank im Einlagensicherungsfonds ist und bis zu welcher Höhe Kapital abgesichert ist.
Ist der Sicherungsfonds groß genug?
Doch eine entscheidende Frage bleibt: Ist die Summe im Sicherungsfonds überhaupt hoch genug? Wie viel die Banken für den Notfall eingezahlt haben, ist nämlich Geheimsache. Rund vier bis neun Milliarden sollen es sein. Damit können die Folgen einer Insolvenz einer kleinen Bank für die Kunden abgefedert werden. Bei der Pleite einer größeren Bank reicht das Geld aber nicht mal annähernd, um alle Sparer auszuzahlen. Experten gehen aber davon aus, dass in solch einem Fall wohl der Staat einspringen dürfte, um Schaden vom Finanzplatz Deutschland abzuwenden. Doch eine gesetzliche Grundlage gibt es hier nicht.
Ausländische Banken sicher?
Viele ausländische Banken bieten zurzeit recht attraktive Guthabenzinsen zum Beispiel auf Tagesgeldkonten. Doch wie sicher ist eine Anlage dort? Die gute Nachricht vorweg: Auch viele ausländische Kreditinstitute, die in Deutschland tätig sind, zahlen in den Einlagensicherungsfonds ein. Legt man sein Geld dagegen wirklich im Ausland an, gelten die dortigen Regelungen.
Große Unterschiede in Europa
Der Blick auf einige Nachbarländer zeigt: Es gibt große Unterschiede. In Österreich sind zum Beispiel die Gelder von Privatpersonen bis 20.000 Euro abgesichert zu 100 Prozent. Im Nicht EU-Land Schweiz sind es 30.000 Schweizer Franken, also knapp 19.000 Euro – ebenfalls zu 100 Prozent sicher. In den Niederlanden sind 40.000 Euro garantiert. Davon 20.000 zu 100 Prozent. Darüber hinaus allerdings nur zu 90 Prozent. In Frankreich schützen die Banken sogar 70.000 Euro zu 100 Prozent.
Informieren Sie sich
Informieren Sie sich, ob Ihre Bank Ihre Ersparnisse über den gesetzlichen Standard hinaus abgesichert hat. Wenn ja, dann sind auch größere Beträge sicher.
Ansonsten empfehlen wir Ihnen, sich einen Notgroschen nach Hause zu holen oder sicher in einem von Banken unabhängigem Hochsicherheitslager z. B. in der Schweiz einzulagern z. B. in Form von Gold- oder Silberbarren. Konvertieren Sie einen Teil Ihres Papiergeldes in das Unvergängliche, denn Gold oder Silber können niemals Pleite machen.
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Geschrieben am: 30.09.2009 00:46 Aktualisiert: 30.09.2009 00:46 |
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Very nice site!
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| Antworten | Mitglied | Geschrieben am |
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Guest | 26.04.2010 02:20 |
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Guest | 27.04.2010 12:47 |
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Guest | 27.05.2010 11:54 |
| Mitglied | Diskussion |
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Geschrieben am: 17.12.2009 17:57 Aktualisiert: 17.12.2009 17:57 |
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...please where can I buy a unicorn?
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